28.02.2021

Die letzte Option: Saisonabbruch im Juniorenbereich / KJA ist optimistisch

Autor / Quelle: Henner-E.Kerl

Saisonabbruch wie in anderen Sportarten, oder können die Junioren im Fußballkreis doch ihre Spielzeit wie geplant beenden? Die Antwort gibt Corona. „Wir haben die Spielpläne erstellt“, macht der Vorsitzende des Kreisjugendausschusses (KJA) Werner Jorns deutlich. „Jetzt müssen wir abwarten und hoffen, dass der Inzidenzwert zurückgeht und die Behörden den Trainings- und Spielbetrieb erlauben“.

Trotz Pandemie und aller Unwegsamkeiten lässt sich der KJA seinen Optimismus nicht nehmen. Er geht davon aus, in allen Altersklassen die Kreismeister küren zu können. Vor allem auch, weil die Staffeln der A- bis F-Junioren so klein wie nur möglich gehalten wurden, und weil in der ersten Halbserie relativ wenige Spiele ausgefallen sind. So stehen jetzt in der gemeinsamen Kreisliga von A- und B-Junioren nur sechs Spieltage, bei den C-Junioren lediglich sieben (Kreisliga) und drei (Kreisklasse) an. Die D-Junioren haben elf (Liga), bzw. sechs (Klasse) Spieltage zu absolvieren, und bei den E-Junioren, dem jüngsten um die Kreismeisterschaft spielenden Nachwuchs, sind für die Teams noch bis zu elf Partien offen.
Der Anfang des Jahres erstellte neue Spielplan sieht einen Start bereits am 19. März vor. „Doch das wird wohl nicht klappen“, gibt sich Jorns realistisch. Denn mindestens 14 Tage müssten zwischen Trainingsstart und erstem Pflichtspiel liegen, und das hieße: Aufhebung des Lockdowns spätestens am 5. März. Auch ein späterer Saisonbeginn würde Spielplanorganisator Henner-E. Kerl nicht in Verlegenheit bringen. Denn im Gegensatz zu den vergangenen Jahren wird aller Voraussicht nach der Spielbetrieb nicht schon im Juni abgeschlossen sein: Eine Verlängerung auf Kreisebene bis zum Ferienbeginn am 22. Juli sei angedacht. Das endgültige Okay dafür muss der NFV-Vorstand geben.

Saisonverlängerung bis zum 22.Juli?

Diese Verlängerung nimmt auch in den Überlegungen des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) eine tragende Rolle ein. In einer Videokonferenz des Bezirksjugendausschusses wurde den Kreisverbänden jetzt ein entsprechender Stufenplan vorgestellt. Er sieht in Konsequenz der Vorgaben des Landes vier Szenarien vor, die sich nach dem Inzidenzwert richten: Liegt der zwischen 50 und 99 soll lediglich Kindertraining in festen Kleingruppen möglich werden. Ohne Zuschauer und bei geschlossenen Duschen und Umkleiden darf es Spiele mit maximal insgesamt 60 Personen und Training in festen Gruppen geben, wenn der Wert unter 50 liegt. Während unter 35 Training und Spiele erlaubt, aber nur maximal 100 Zuschauer zugelassen sind, gibt es erst bei einer Inzidenz unter 10 keinerlei Einschränkungen mehr.

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Seite zuletzt aktualisiert am: 10.04.2021